Zertifizierung im Kirchekreis Jülich

Gleich acht Jugendeinrichtungen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Jülich haben sich auf den Weg gemacht, die Welt ein wenig gerechter zu machen. „Es ist beeindruckend, mit welchen Engagement die Kolleginnen und Kollegen das Thema ‚Fairtrade’ angegangen sind und was sie in der kurzen Zeit bereits umgesetzt haben“, so Wilfried Drews, der seitens der AG Faires Jugendhaus der Evangelischen Jugend im Rheinland diesen Prozess vor einem Jahr angestoßen hatte.

Begleitet vom Jugendreferenten des Kirchenkreises, Dirk Riechert, haben sich die Jugendhäuser in dieser Zeit mit den Zielen des Fairen Handels auseinandergesetzt, Aktionen und Projekte durchgeführt und ihre Kinder und Jugendlichen für das Thema der weltweiten Gerechtigkeit sensibilisiert. Claudio Gnypek von der AG Faires Jugendhaus, deren Mitglieder die Bewerbungen geprüft haben, umreißt das Ziel der Kampagne: „Es ist uns wichtig, dass nicht nur im Büro fair gehandelter Kaffee getrunken wird, sondern dass sich der Gedanke des Fairen Handels und des weltweiten Miteinanders in der konzeptionellen Ausrichtung der Einrichtung wiederfindet.“ Um dies sicherzustellen, mussten die Einrichtungen Kriterien in fünf verschiedenen Bereichen wie ‚Nutzung von Fairtrade-Produkten’, ‚strategische Überlegungen’ oder ‚Öffentlichkeitsarbeit’, erfüllen. Und dieses Engagement soll sich lohnen:

Am Samstag, 14.4.2018, wird Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer im ZAK in Erkelenz jeder Einrichtung ein Zertifikat und eine Plakette mit dem Logo der Kampagne überreichen. Die Feierstunde wird um 11 Uhr vom Superintendenten des Kirchenkreises Jülich, Jens Sannig, eröffnet, der auch gleichzeitig Vorsitzender des Ausschusses für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche im Rheinland ist.

Im Anschluss an die Auszeichnung präsentieren die Einrichtungen ihre Aktionen und Projekte, die sie im Rahmen der Kampagne durchgeführt haben.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.